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Gute Blognamen finden?! So gehts!

Anleitung

Gute Blognamen gibt es ganz schön viele und oftmals sind sie entscheidend für den anfänglichen Erfolg des von dir erstellten Blogs.

Denn wenn sich niemand an den Blognamen erinnert, ist das eher suboptimal und auch in Suchmaschinen spielt die Auswahl eine Rolle.

Aber auf Anfang…

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Geldschläger
Von Jonas Geldschläger

Als ich meinen ersten Blog ins Netz geworfen habe, machte ich viele Dinge richtig, jede Menge falsch und habe zahlreiche Details bei der Auswahl des Namens überhaupt nicht beachtet. Das war auch überhaupt nicht schlimm, hätte aber besser laufen können.

Mir war es wichtig, dass der Klang schön ist und dass sich Menschen an die Bezeichnung erinnern können. Der Name des Blogs sollte einfach im Gedächtnis bleiben. Und ja, das ist wichtig.

Allerdings habe ich den Aspekt, dass ein Name idealerweise auch noch erklärt, worum es im Blog geht, vollkommen außer Acht gelassen und das hätte ich damals besser machen können. 

Aber gut, man kann nicht alles wissen.

1. Blognamen, an die man sich erinnert

Es ist wichtig, dass der Name nicht nach wenigen Sekunden wieder vergessen wird und sich unsere Besucher an den Blognamen erinnern können.

Stellen wir uns vor, wir haben einen Blog, der sich mit den Grundlagen des Bloggens befasst. Plötzlich kommt ein Besucher des Weges und fühlt sich pudelwohl bei uns. Eigentlich eine tolle Sache, denn zufriedene Leser kommen wieder. Blöd nur, wenn er dann die Seite verlässt und sich den Namen nicht merken kann.

Nun könnten wir einerseits auf eine Kombination aus vielen Wörtern setzen, die bei Suchmaschinen gut ankommt (dazu später mehr) oder eine einprägsame Variante wählen, die das Erinnerungsvermögen unserer Besucher streichelt.

Was denkst Du, ist besser? websitewissen.com oder www.website-erstellen-lernen-fuer-anfaenger-und-profis.de?

Nun. Ich denke, dass wir mit der ersten Variante ganz gut fahren würden. Der Name ist kurz und prägnant und ein Leser kann ihn sich sehr schnell merken.

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Du willst deinen eigenen Blog erstellen? Dann findest du hier meine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Am einfachsten und günstigsten startest du mit deiner eigenen WordPress-Installation bei einem WordPress-Hoster wie IONOS (nur 1€ pro Monat).

Für einen kleineren oder privaten Blog kannst du auch einen Homepage-Baukasten wie WIX oder Jimdo nutzen – hier gibt es sogar kostenlose Tarife zum Testen 🙂

2. Blognamen, die den Blog beschreiben

Kurze Namen sind schön und gut. Meistens bringen sie auch etwas, da unsere Besucher wiederkommen, denn wenige nutzen überhaupt einen RSS-Reader oder ein Lesezeichen.

Dennoch: Neben der Kürze ist Relevanz wichtig.

Wenn ich einen Blog das erste Mal besuche, nehme ich das Logo wahr und schaue nebenher in die Browserzeile, wo ich denn überhaupt gelandet bin.

Wenn der Blogname verspricht, dass ich hier auch weitere Infos zum Thema bekomme und mir der Artikel gefällt, haue ich die Seite in meinen RSS-Reader. So werde ich informiert, wenn es neue Artikel gibt und finde die Seite später wieder.

Außerdem kommt es vor, dass andere Deinen Blog verlinken und dann ist es schön, wenn die Besucher gleich wissen, worum es geht. Außerdem wird der Blogname natürlich in den Suchergebnissen von Suchmaschinen angezeigt.

Beschreibt unser Blogname genau, worum es im Eigentlichen geht, vereinen wir natürlich gekonnt und zielsicher interessierte Besucher bei uns. Man klickt, was man mag!

Tipp: In diesem Zusammenhang haben Deine Leser übrigens auch ganz spezielle Erwartungen an den Blog, denn der Blogname sagt immer etwas aus.

3. Blognamen, die einfach sind

Wir haben jetzt schon zwei Kriterien gesammelt, um einen guten Blognamen zu finden. Einerseits habe ich erklärt, warum ich kurze Namen bevorzuge und das die Relevanz nicht unwichtig ist. Ein weiterer Aspekt ist die Simplizität.

Die URL xc3videos.de ist eigentlich sehr kurz und wenn es auf dem angegliederten Blog um Spielfilme und anderes Videomaterial geht, passt sie sogar ganz gut zum Thema.

Sie ist also kurz und relevant. Merken lässt sie sich trotzdem nicht.

Deshalb sollten wir versuchen, eine einfache Bezeichnung zu finden und dabei nicht auf die folgende Dinge setzen:

  • Zahlenkolonnen
  • Buchstabensalat
  • Fachbegriffe
  • Anglizismen

Jedenfalls wenn es nicht unbedingt sein muss und wir irgendwelche kryptischen Symbole im Blognamen brauchen. Es kann ja sein, dass wir eine Seite zu HTML5 machen, da macht es natürlich Sinn, das in den Blognamen einzupflechten.

Anders ausgedrückt: Wenn die umständliche Bezeichnung nicht einmal für unsere Leser sinnvoll ist, sollten wir sie weglassen.

Viele haben unglaublich knappe, aber „unmerkbare“ Namen ausgewählt, da sie sich stark von der Kürze haben leiten lassen. Das ist aber ab einem gewissen Grad Nonsens.

Natürlich können wir auch Kunstwörter ersinnen, aber diese müssen sich im Kopf abspeichern lassen und deshalb gilt, dass einfache Blognamen die erste Wahl sein sollten.

Ich würde immer versuchen, einen kurzen Blognamen zu finden, der einerseits das Thema umschreibt und eben gleichermaßen im Gedächtnis des Blogbesuchers hängen bleibt.

4. Blognamen, die Suchmaschinen lieben

Ich denke, dass ein Blogbetreiber auch auf diesen Aspekt wert legen sollte. Immerhin kommen die meisten unserer Besucher ab einem gewissen Zeitpunkt über Suchmaschinen. Klar, oder?

Ich weiß nicht, wie groß Dein Wissen über Suchmaschinen und das gezielte Optimieren einzelner Seiten ist. Deshalb möchte ich das Prinzip einmal ganz vereinfacht erklären.

Suchmaschinen haben einen recht komplizierten Algorithmus, der festlegt, welche Seite oben steht, wenn wir sie benutzen. Immerhin gibt es ja unzählige Seiten zu tausenden von Themen, doch welche sind wirklich wichtig? Google greift dabei auf über 200 Einzelkriterien zurück.

Nun ist eine Suchmaschine mit Sicherheit jede Menge, aber eben kein Mensch. Deshalb rechnet sie wild hin und her, um anhand diverser Kennzahlen herauszufinden, was am besten zur Suchanfrage passt.

Ein wichtiges Signal für Google ist es, mit welchem Begriff unser Blog von anderen verlinkt wird.

Haben wir beispielsweise den Namen gummistiefel.de und schreiben über Sonnenblumen, kann es passieren, dass wir irgendwann zum Suchwort Gummistifel ganz weit oben in den Ergebnissen auftauchen.

Natürlich ist es nicht ganz wahrscheinlich, da ja auch noch ein paar andere Kriterien greifen, aber denkbar wäre es eben schon. Und ganz ehrlich, was bringt uns das? Genau. Gar nichts!

Deshalb macht es Sinn, einen Blognamen auszuwählen, der Suchmaschinen schmeckt und der uns immer einen kleinen Bonus verschafft, wenn ein anderer Blogger auf uns verlinkt.

Die 4 Tipps in der Praxis: websitewissen.com

Es ist schon sehr lange her, dass ich meinen ersten Blog ins Internet stellte. ich glaube, schon fast 8 Jahre. Seitdem hat sich natürlich viel verändert und ich habe viele Sachen gelernt.

Deshalb habe ich, als ich den Blognamen für diese Seite festlegte, versucht, alle genannten Punkte zu berücksichtigen und mich für websitewissen.com entschieden. Wie gefällt Dir der Name?

  • Der Besucher erinnert sich
  • Der Blogname ist kurz
  • Die Bezeichnung ist simpel
  • Suchmaschinen freuen sich

Blognamen-Generator

Aber manchmal steckt einfach der Teufel drin und wir kommen mit der Auswahl unseres Blognamen einfach nicht weiter. Deshalb macht es Sinn, auf einen Blognamen-Generator zurückzugreifen, der uns mitunter auf die Sprünge helfen kann.

An dieser Stelle möchte ich Dir meine Übersicht der besten Blognamen-Generatoren empfehlen, wo ich viele Anlaufstellen für Dich versammelt habe.

Natürlich kann ein solches Tool nicht die komplette Arbeit übernehmen, aber manchmal gibt es uns den entscheidenden Anstoß, um einen guten Blognamen zu finden.

Tipps zur Namensfindung

Eine tolle Übersicht, wie wir einen Blognamen finden, habe ich übrigens bei Jasmina gefunden. Sie macht mit ihrem Blognamen beispielsweise alles richtig. „Onlinelupe“ heißt er und passt wie die Faust aufs Auge.

Hier ein Auszug des Artikels zur Namensfindung im Web, aber natürlich lohnt es sich, den Artikel ganz zu lesen und nicht nur diese Übersicht:

  • Verwendung bereits existierender Begriffe – Abwandlung bereits existierender Begriffe: Apple, Adobe, Yahoo!
  • Zusammensetzen von Begriffen: FeedBurner, Netvibes, Youtube,
  • Wortkombinationen / Phrasen –  zusammengesetzt zu einem Halbsatz oder einer adäquaten Aussage: SecondLife, Myspace, StumbleUpon.
  • Wort-Verschmelzungen: Microsoft (microcomputer + software), Netscape (netlandscape), Skype (sky + peer-to-peer)
  • Leicht modifizierte Worte: Poken, Google, Itunes.
  • Begriffe kombiniert mit Affixen: Feedster, Friendster
  • Fantasiebegriff: Meebo, Zalando
  • Humorige Schreibweisen: Writely (rightlyright –> write), Meetro (metromet –> meet)
  • Echte Namen: Bix (z.B. Bix Beiderbecke), Jajah (F. Jajah Watamba seems to be their fictitious spokesperson)
  • Abkürzungen und Akronyme: AOL (America Online), FIM (Fox Interactive Media), Guba (Gigantic Usenet Binaries Archive)

Ich hoffe, nach diesem Artikel bist Du ein kleines bisschen schlauer und findest auch einen guten Blognamen für Dich und Deine Leser.

Übrigens: Natürlich sind diese Hinweise nicht rein auf das Thema Blogs beschränkt. Du kannst die viele davon auch auf andere von dir erstellte Websites anwenden, ganz egal ob Restaurant-Website, Webseite für einen Arzt, Handwerker-Website oder was auch immer. Lass dich also gerne inspirieren!

Außerdem würde ich mich natürlich freuen, wenn Du weitere Hinweise zur Namensfindung hast oder erzählst, wie Du auf Deinen Blognamen gekommen bist.

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